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Bewerben ist Werben – und das fällt vielen schwer

In den letzten Jahren hat sich viel daran verändert, wie Bewerbungen auszusehen haben, um gute Chancen auf ein Bewerbungsgespräch zu erhalten. Das Zeitalter der Werbung hat längst auch hier Einzug gehalten – nur ist dieses Wissen bei vielen noch nicht angekommen, oder es ist unklar, wie es im konkreten Fall am besten umzusetzen ist.

Dabei kommt es nicht nur auf das Anführen korrekter Angaben an, sondern mittlerweile auf verschiedenste Aspekete:

  • Wording: Inhalte sollten kompakt und knackig formuliert werden
  • Marketingaspekt: Der spezielle Einzigartigkeitsfaktor des Bewerbers sollte möglichst klar erkennbar sein, und zwar auf den ersten Blick. Daraus ergibt sich der nächste Punkt:
  • Struktur: Das Wesentliche sollte mit wenigen Schlagworten auf einer ersten Seite angeführt werden
  • Layout: muss absolut up-to-date sein, hilfreich fürs Auge, dezent in der Ausführung
  • Professionelles Foto mit viel Ausstrahlung: ein Muss im deutschen Sprachraum (Ausnahme: Wissenschaft), ich gebe zu: ein diskussionswürdiger Aspekt

Einer meiner Klienten, ein blitzgescheiter IT-Experte, fand es irritierend, wie sehr ein überzeugendes, professionelles Foto, das Herausarbeiten seiner USP (unique selling proposition) und das konsequente Anführen von Erfolgen bei allen seinen beruflichen Stationen die Einladungsquote auf seine Bewerbungen in die Höhe schnellen ließ. Wo er doch so gerne nur mit seiner fachlichen Expertise überzeugt hätte!

Ich warte auf den Tag, an dem ohne professionelles Grafik-Design bei Bewerbungen nichts mehr gehen wird. Hoffentlich wird es noch ein bisschen dauern bis dahin.